Dienstag, 28. Juli 2015

Tagebuchbloggen 28.07.2015

Es ist 6:30 Uhr und Zeit zum Aufstehen. Der Wecker klingelt erbarmungslos und leise stoße ich unwirsche Flüche aus. Ich bin müde. Die Nacht war nicht meine, obwohl das Sommerkind bei der Oma schlief. Schlafen konnte ich trotzdem kaum und wachte im Stundentakt auf.
Ich höre wie mein Mann sich neben mir aus dem Bett bequemt und mich weckt. Ich mag nicht aufstehen und ziehe mir, als er ins Bad tappst, die Decke wieder über den Kopf.
Fünf Minuten mag ich noch dösen.
Und aus fünf Minuten wurden natürlich fünfzehn. Die Uhr schlägt knapp sieben, als mein Mann wieder nach mir sieht. Gleichzeitig erinnert mich mein Kopf daran, dass heute ein Vorsorgetermin bei der Frauenärztin ansteht. Baby-TV.
Gnarf. Müde.
Ich brauche jeden Morgen meine Minuten und gerne werden diese Minuten auch mal Stunden. Ich gebe meinem blöden Blutdruck die Schuld.
Ich bequeme mich aus dem viel zu warmen und viiiiiiel zu bequemen Bett. Ab zum Fertig machen. Aber erstmal Frühstück.
Meinem Mann winke ich heute früher hinterher. Heute steht für ihn ein wichtiger Termin an und ein wenig Sorge mache ich mir schon um ihn...
Knäckebrot mit Frischkäse steht heute auf dem Speiseplan, während ich nebenbei eine Folge Teen Wolf mir anschaue. Spannend wird es und deshalb muss ich mich auch sputen mich fertig zu machen. Also ab Haare machen, Katzenwäsche mit Zähneputzen und Anziehen. Lustig was man alles gleichzeitig machen kann!
Im Regen stiefel ich in Richtung Frauenarzt und bei dem Anblick der nassen Leute um mich herum, freue ich mich sehr über meinen Schirm. Nass werden ist nämlich doof.
Beim Frauenarzt angekommen werde ich gleich zum CTG geschickt. Wehentätigkeit und so... Wäre ja jetzt nicht gut. Eine halbe Stunde später als üblich lag ich da heute. Warum? Man hatte mich vergessen!
Nach dem Blutdruckmessen ging es ab zur Ärztin.
Alles super beim Winterkind. Tritt ordentlich (auch gegen die Hand der Ärztin...) und sonst stimmt alles.
Einzig meine Migräne macht ihr Sorgen. Mit frischen Tipps gegen diese geht es zurück.
Vorher: Brief zur Post bringen und einkaufen.
Mühsam schleppe ich die Einkäufe ins dritte Stockwerk, als ich auch mein Telefon höre. Mist!
Mit Ach und Krach schaffte ich es noch und dran war die liebste Spielfreundmama des Sommerkinds.
Sie komme uns heute nach dem Mittagsschlaf des Kleinen besuchen. Uiuiuiui<3!
Also rufe ich die Oma an und kurze Zeit später hatte ich das Sommerkind hier.
Im Moment ist das Sommerkind eher mein Sorgenkind. Ich spüre, das ihn irgendwas belastet, aber so richtig können weder er noch ich den Finger drauf legen. Ich mag da auch nicht solange mit dem Finger drin bohren, bis er mir das sagt. Das tut er auch so irgendwann.
Also schmeiße ich erstmal eine Runde Kakao und Kuschelstunde. Mamazeit und so.
Während das Sommerkind in seinem Zimmer seine eigene Legowelt zusammen baut, schmeiße ich den Haushalt.
Woher bloss all die Staubmäuse kommen?
Gegen 12 Uhr erinnert mich das Sommerkind an das Mittagessen. Er hatte sich Kartoffelsuppe gewünscht.
Sein Wunsch, mein Befehl.
Zusammen schälen wir Kartoffeln und schnippeln das notwendige Gemüse klein. Ich zeige ihm, wie man vorsichtig mit einem scharfen Messer umgeht und ganz alleine (unter Mamas Argus-Augen!) werden die Karotten von ihm zerkleinert. Klappt super!
Anschließend gibt es Essen.
Das Sommerkind schafft unglaubliche drei Teller. Und das obwohl er mehr wie ein Spatz sonst isst. Wachstumsschub?
Anschließend wird eine Runde Lego geschmissen und ich irgendwann von ihm aus dem Zimmer.
Alleinespielenwollen.
Gut! Ich verkrümmel mich auf das Sofa und schaffe drei Folgen Teen Wolf, ehe die liebste Spielfreundmama samt Nachwuchs klingelt.
Zusammen verbringen wir schöne Stunden, während die Kinder um uns herum toben. (Ich bin sehr sehr froh, so nette Nachbarn zu haben!)
Als die liebste Spielfreundmama nach Hause geht, kommt auch mein Mann von der Arbeit nach Hause. Zusammen essen wir und unterhalten uns über unseren Tag. Ich genieße diese Zeit immer sehr und sie ist wichtig für mich.
Das Sommerkind hatte keinen Hunger und zog es vor, danach lieber zu kuscheln. Eindeutig Wachstumsschub und Kummer. Mmphf.
Anschließend geht es für das Sommerkind ins Bett und Mama hat Zeit zum Bloggen <3


- Michaela

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